Messlatte zeigt Pegelstand des Welschensteinacher Bachs an

Steinach

Zwischen den beiden Stellfallen an der Mündung des Welschensteinacher Bachs in die Kinzig hat die Feuerwehr nun eine Pegellatte angebracht. ©Feuerwehr Steinach

Die Steinacher Feuerwehr hat eine Pegellatte an der Mündung des Welschensteinacher Bachs angebracht. Sie soll dabei helfen, den Wasserpegel zu beobachten, um bei Hochwasser im Notfall die Stellfallen rechtzeitig schließen zu können. 

Die Feu­er­wehr Stein­ach hat an der Mün­dung des Welschenstein­acher Bachs in die Kin­zig eine Pegel­lat­te ange­bracht. Der Zeit­punkt dafür sei güns­tig gewe­sen, da auf­grund der Bau­ar­bei­ten am Kin­zig­wehr (wir berich­te­ten) das Was­ser umge­lei­tet wird, schrieb die Feu­er­wehr in einer Pressemitteilung. 

Gefahr eines Rückstaus

Die Mar­ke sei hilf­reich, um bei einem Kin­zig­hoch­was­ser den Pegel vor Ort zu beob­ach­ten kön­nen. Ab einer gewis­sen Pegel­hö­he der Kin­zig begin­ne das Was­ser aus dem Dorf nicht mehr in die Kin­zig zu strö­men, son­dern staue sich zurück – oder es kön­ne sogar vor­kom­men, dass das Was­ser der Kin­zig ins Dorf hin­ein ströme. 

Entlastungskanal in Richtung Lachen

Um dies zu ver­hin­dern sieht der Not­stands­plan der Gemein­de Stein­ach vor, dass die Feu­er­wehr in Zusam­men­ar­beit mit dem ört­li­chen Bau­hof die Stell­fal­len zur Kin­zig schließt und das Was­ser des Wel­schen­steinacher Bachs über den Ent­las­tungs­ka­nal in Rich­tung Lachen abflie­ßen kann. Im Janu­ar 2018 war es zum bis­lang letz­ten Mal erfor­der­lich, die Stell­fal­le wegen Hoch­was­sers zu schlie­ßen. Durch die neue Pegel­mess­lat­te kön­ne nun ein genau­er Punkt defi­niert wer­den, an dem das Schlie­ßen der Stell­fal­len nötig wird, infor­mier­te die Feuerwehr.