IMG_2537
Hin­te­re Rei­he: Felix Her­de (Aus­bil­der), Chris­ti­an Maas (Aus­bil­der), Luca Meß­mer, Vin­cent Wal­ter, Angel Tim Hofe­rer, Erik Bru­cher, Kevin Volk, Eli­as Ring­wald, Manu­el Schwen­de­mann (Aus­bil­der), Micha­el Moog (Aus­bil­der) Vor­de­re Rei­he: Fabi­an Gries­baum (Aus­bil­der), Celi­ne Schwen­de­mann, Jens Wiß­mann, Manu­el Schätz­le, Alex­an­der Bru­cher, Jonas Hal­ter, Janik Schwen­de­mann, Lukas Schon­del­mai­er, Mar­kus Decker (Aus­bil­der)

Schon seit län­ge­rer Zeit gab es im Füh­rungs­stab der Gesamt­wehr Über­le­gun­gen, eine gemein­sa­me Jugend­feu­er­wehr (JFW) zu grün­den.
Nach einer erfolg­rei­chen Wer­be­kam­pa­gne war es dann so weit, man hat­te 21 Jugend­li­che für die Idee begeis­tern kön­nen. Am 21. Okto­ber 2005 wur­de im Gerä­te­haus der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Wel­schen­stein­ach die Grün­dung der Jugend­feu­er­wehr voll­zo­gen. Aus der akti­ven Wehr waren Mar­kus Decker (Jugend­feu­er­wehr­wart), Micha­el Moog (stell­ver­tre­ten­der Jugend­feu­er­wehr­wart) sowie Tho­mas Buch­holz und Sven Asmus die Grün­dungs­mit­glie­der. Akti­ve Mit­glie­der wur­den: Felix Bru­cker, Tho­mas Buch­holz, Sarah Büh­rer, Simon Büh­rer, Peter Eisen­mann, David Fall­bracht, Mar­cel Giß­ler, Mari­us Gries­baum, Felix Her­de, Domi­nik Him­mels­bach, Kai Ket­te­rer, Mat­thi­as Lietzau, Tho­mas Moog, Lucas Rich­ters, Flo­ri­an Schätz­le, Fabi­an Schmie­der, Micha­el Schnaitter, Flo­ri­an Schnetzer, Den­nis Schöpf, Manu­el Schwen­de­mann und Sarah Schwö­rer. Begrü­ßens­wert war, dass sich zu den 19 Jun­gen auch zwei Mäd­chen gesell­ten.

Übung zur Leis­tungs­span­ge

Mit viel Fleiß und Begeis­te­rung ging es an die Pro­ben­ar­beit und schon nach 12 Mona­ten fand erfolg­reich die ers­te Abschluss­übung an der Wel­schen­stein­acher Schu­le statt.
Bereits 2007 konn­te eines der neu­en Mit­glie­der in die Abtei­lung Wel­schen­stein­ach als Akti­ver über­nom­men wer­den. Im August 2007 fand die ers­te 24-Stun­den-Akti­on im Gerä­te­haus Stein­ach statt, bei der die Jugend­li­chen inten­siv üben und „Ein­sät­ze“ abar­bei­ten durf­ten. Die­se Akti­on wird seit­her all­jähr­lich mit gro­ßem Erfolg durch­ge­führt. Bei der Herbst­ab­schluss­übung kann die Jugend­feu­er­wehr dann das Erlern­te zei­gen.
2009 konn­ten 3 Mit­glie­der der JFW zu den Akti­ven wech­seln. Dies beweist, wie rich­tig und wich­tig die Grün­dung der Jugend­feu­er­wehr für den Per­so­nal­be­stand der Feu­er­wehr war. 2010 wech­sel­ten 2 Jugend­li­che in die Abtei­lung Stein­ach. Im glei­chen Jahr wag­te sich die jun­ge Mann­schaft an die Teil­nah­me für die Leis­tungs­span­ge nach Mahl­berg und erreich­te auf Anhieb den ers­ten Platz. Neben sport­li­chen Leis­tun­gen muss­ten auch Fra­gen beant­wor­tet und ein Lösch­an­griff getä­tigt wer­den. 2011 wech­sel­ten 2 Jugend­li­che in die Abtei­lung Wel­schen­stein­ach und 2012 sogar 4 in die Abtei­lung Stein­ach. Im Jahr 2013 wech­sel­ten die letz­ten Grün­dungs­mit­glie­der zu den Akti­ven, ins­ge­samt 16 Jugend­li­che seit der Grün­dung 2005.

Herbst­übung: Men­schen­ret­tung Objekt Schnaitter 2008

2014 fun­gie­ren Mar­kus Decker, Micha­el Moog, Fabi­an Gries­baum, Mar­cel Gieß­ler, Felix Her­de, Chris­ti­an Maas und Manu­el Schwen­de­mann als Aus­bil­der der 15 Mann star­ken JFW. Neben dem übli­chen Dienst betä­tig­ten sich die Jugend­li­chen auch beim Som­mer­spaß­pro­gramm der Gemein­de, beim Stein­acher Dorf­fest und dem Jubi­lä­um des Musik­ver­eins. Dass die JFW nicht nur ein Anhäng­sel der Abtei­lun­gen, son­dern voll inte­griert ist, zeigt sich immer wie­der bei Übun­gen und bei der Bewir­tung der Feu­er­wehr-Som­mer­fes­te. Viel Wert wird auf die Teil­nah­me an Lehr­gän­gen gelegt. Zu den Jugend­feu­er­weh­ren der Nach­bar­ge­mein­den wer­den gute Kon­tak­te gepflegt und mit Hof­stet­ten, Biber­ach, Zell und Schutter­wald gemein­sa­me Pro­ben durch­ge­führt. Natür­lich wer­den auch Aus­flü­ge, wie die Besich­ti­gung der Flug­ha­fen­feu­er­wehr in Stutt­gart 2009 und der Besuch des Win­ter­zau­bers im Euro­pa­park 2012, unter­nom­men.

Fazit: Die Grün­dung der Jugend­feu­er­wehr hat sich für bei­de Abtei­lun­gen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr bes­tens bewährt und der Fort­be­stand scheint gesi­chert. Für tech­nisch inter­es­sier­te Jun­gen und (!) Mäd­chen bie­tet die JFW eine Mög­lich­keit, in Gemein­schaft mit ande­ren eine sehr sinn­vol­le und höchst inter­es­san­te Frei­zeit-Auf­ga­be über­neh­men zu kön­nen. Es bleibt der Wunsch, dass die JFW auch in den kom­men­den Jahr­zehn­ten einen guten Zuspruch bei den Jugend­li­chen fin­det.