Gesamtwehr der Feuerwehr Steinach hat eine neue Führung

Decker folgt auf Neumaier

Führungswechsel bei der Gesamtwehr der Feuerwehr Steinach vollzogen (von links): bisheriger Stellvertreter Bernhard Obert, sein Nachfolger Tobias Himmelsbach, Bürgermeister Nicolai Bischler, neuer Gesamtkommandant Markus Decker und sein Vorgänger Clemens Neumaier. ©Gotthard Müller

Die Gesamt­wehr der Feu­er­wehr Stein­ach hat eine neue Füh­rung: Zum neu­en Gesamt­kom­man­dan­ten wur­de am Frei­tag Mar­kus Decker und zu sei­nem Stell­ver­tre­ter Tobi­as Him­mels­bach gewählt.

Die wegen Coro­na ver­scho­be­ne Haupt­ver­samm­lung der Gesamt­wehr der Feu­er­wehr Stein­ach fand nun am Frei­tag­abend in der Turn-und Fest­hal­le statt.
Zu Beginn sei­ner letz­ten Haupt­ver­samm­lung blick­te Gesamt­kom­man­dant Cle­mens Neu­mai­er auf die Coro­na-Zeit.

Seit März sei­en kei­ne Gesamt­pro­be in den jewei­li­gen Abtei­lun­gen mehr erlaubt. Lede­glich Grup­pen­pro­ben mit bis zu 19 Mann sei­en erlaubt. Daher glau­be er, es sei fehl am Platz über klei­ne Miss­stän­de und die Pro­ben­be­tei­li­gung zu kla­gen, die in Wel­schen­stein­ach bei 70 Pro­zent und in Stein­ach bei über 80 Pro­zent lie­ge.

Neu­mai­er bedankt sich

Nach der Emp­feh­lung des Kreis­brand­meis­ters sol­le man sich in Zei­ten von Coro­na kurz fas­sen, daher ver­zich­te er auf einen lan­gen Rück­blick. Mit dem im März gehol­ten Mitt­le­ren Lösch­fahr­zeug (MLF) sei der Fuhr­park der Feu­er­wehr Stein­ach auf einem sehr guten Stand.

Als er 2005 das Amt des Gesamt­kom­man­dan­ten über­nom­men habe, sei­en ihm neben der Aus­bil­dung der Fuhr­park der Gesamt­wehr beson­ders wich­tig gewe­sen. In den 15 Jah­ren sei­en fünf von sechs Fahr­zeu­gen aus­ge­tauscht wor­den.

Dafür sei eine gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Feu­er­wehr, Kreis­brand­meis­ter, Bür­ger­meis­ter, Gemein­de­rat und Rat­haus not­wen­dig gewe­sen. Beson­ders dank­te er Käm­me­rin Petra Meis­ter, die ihm 14 Jah­re lang in Punk­to Feu­er­wehr immer zur Sei­te gestan­den sei. Dan­kes­wor­te rich­te­te er auch an sei­ne Stell­ver­tre­ter und an alle Aus­schuss­mit­glie­der sowie an alle Mit­glie­der der Feu­er­wehr Stein­ach.

Lob vom Bür­ger­meis­ter

Die Tätig­keits­be­rich­te der Schrift­füh­rer waren bereits in den Abtei­lungs­ver­samm­lun­gen vor­ge­tra­gen wor­den. Für die Abtei­lung Stein­ach hat­te Mar­kus Hal­ter unter ande­rem an zwei Brand­ein­sät­ze, sowie zwei Klein­brän­de erin­nert. Bene­dikt Meß­mer jun. blick­te für Wel­schen­stein­ach unter ande­rem auf einen Brand­ein­satz.

Manu­el Schwen­de­mann berich­te­te über die Jugend­feu­er­wehr in der Ende 2019 15 Jun­gen und drei Mädels waren. Unter ande­rem gab es 24 Pro­ben, viel Spiel und Spaß sowie eine 24-Stun­den-Akti­on.

Bür­ger­meis­ter Nico­lai Bisch­ler lob­te die bei­den Abtei­lun­gen. Bei den Wah­len wur­de jeweils ein­stim­mig Mar­kus Decker zum neu­en Gesamt­kom­man­dan­ten und Tobi­as Him­mels­bach zu sei­nem Stell­ver­tre­ter gewählt.

Im Gesamt­aus­schuss sind fort­an für die Abtei­lung Stein­ach Jens Asmus, Ste­phan Engel, Chris­ti­an Maas, Hubert Ring­wald und Hei­ko Schmi­der sowie für die Abtei­lung Wel­schen­stein­ach Tobi­as Him­mels­bach, Bene­dikt Mathi­as Meß­mer, Micha­el Moog, Mathi­as Obert und Manu­el Schwen­de­mann.

Obert wünscht alles Gute

Der schei­den­de stell­ver­tre­ten­de Gesamt­kom­man­dant, Bern­hard Obert, bedank­te sich für die in 15 Jah­ren geleis­te­te Unter­stüt­zung. Er wünsch­te bei­den Abtei­lun­gen wei­ter­hin eine gute Zusam­men­ar­beit und Erfolg in ihrer Tätig­keit.

Der neue Gesamt­kom­man­dant Mar­kus Decker bedank­te sich per­sön­lich und im Namen der kom­plet­ten Feu­er­wehr bei Cle­mens Neu­mai­er und Bern­hard Obert für die sehr gute Zusam­men­ar­beit in den letz­ten 15 Jah­ren. Die Ver­ab­schie­dung wer­de nach­ge­holt, sobald es die aktu­el­le Lage zulas­se.

Als er vor 18 Jah­ren in die Feu­er­wehr ein­ge­tre­ten sei, habe er sich nicht vor­stel­len kön­nen ein­mal zum Kom­man­dant gewählt zu wer­den. Er freue sich eine funk­tio­nie­ren­de, moti­vier­te und gut aus­ge­bil­de­te Feu­er­wehr inklu­si­ve Jugend­feu­er­wehr über­neh­me zu dür­fen.

Er sprach auch die „aus­ge­zeich­ne­te Arbeit“ an, die von den Mit­glie­dern in bei­den Abtei­lun­gen geleis­tet wer­de, um für die Sicher­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu sor­gen.