Kommandantenduo hört im kommenden Jahr auf

Feuerwehr Steinach vor Generationenwechsel

Steinachs Feuerwehrkommandant Clemens Neumaier (rechts) und sein Stellvertreter Bernhard Obert. © Gotthard Müller

Bei der Feuerwehr Steinach steht ein Generationenwechsel an. Bei der Hauptversammlung kündigten Kommandant Clemens Neumaier und Welschensteinachs Abteilungskommandant Bernhard Obert an, dass sie im kommenden Jahr aufhören werden.

Hoch­be­trieb herrsch­te am Frei­tag­abend im Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Wel­schen­stein­ach bei der Ver­samm­lung der Gesamt­wehr. Stein­achs Abtei­lungs­kom­man­dant und Gesamt­kom­man­dant in Per­so­nal­uni­on Cle­mens Neu­mai­er wird genau­so wie sein Wel­schen­steinacher Kol­le­ge Bern­hard Obert im nächs­ten Jahr sein Amt abge­ben, hieß es in der Sit­zung.

»Ich befin­de mich jetzt in mei­nem letz­ten Dienst­jahr als Gesamt­kom­man­dant und als Kom­man­dant«, bekräf­tig­te Cle­mens Neu­mai­er in sei­ner Bilanz. 

Er hofft auf einen naht­lo­sen Über­gang, und dass die Jun­gen nach­rut­schen, nach­dem er ins­ge­samt 25 Jah­re in der Füh­rung enga­giert war. Noch län­ger sei er im Feu­er­wehr­aus­schuss tätig gewe­sen. zehn Jah­re war er als Stell­ver­tre­ter im Füh­rungs­team in Stein­ach, 15 Jah­re steht er an der Spit­ze. »Fri­sches Blut darf nach­rut­schen«, ermun­ter­te Neu­mai­er die jün­ge­ren Feu­er­wehr­män­ner, denn schließ­lich sei­en sie gut aus­ge­bil­det. 

Bei den Wah­len des Aus­schus­ses und des Vor­stan­des bestehe dann die Mög­lich­keit, die Feu­er­wehr zu prä­gen. Das kom­men­de Jahr mit ihm an der Spit­ze will er noch mit Enga­ge­ment über die Büh­ne brin­gen. »Ich möch­te die Füh­rung dann mit ruhi­gem Gewis­sen in der nächs­ten Haupt­ver­samm­lung abge­ben«, ver­si­cher­te Neu­mai­er abschlie­ßend. 

»Ich wer­de im nächs­ten Jahr auch nicht mehr als Abtei­lungs­kom­man­dant und stell­ver­tre­ten­der Gesamt­kom­man­dant zur Ver­fü­gung ste­hen«, gab  Bern­hard Obert eben­falls bekannt. Der Wel­schen­steinacher Abtei­lungs­kom­man­dant führt hier­für gesund­heit­li­che und beruf­li­che Grün­de an und appel­lier­te an den Feu­er­wehr-Nach­wuchs, sich ein­zu­brin­gen. »Ich hof­fe, dass sich in bei­den Abtei­lun­gen wie­der Jun­ge zur Ver­fü­gung stel­len und sich der Ver­ant­wor­tung für die All­ge­mein­heit stel­len«, unter­strich Obert. Über die übri­gen The­men der Haupt­ver­samm­lung selbst berich­ten wir morg