Doppelhaushälfte nach Brand unbewohnbar

Gebäude in der Hindenburgstraße stand gestern im Vollbrand – Schneller Innenangriff

Bei einem Brandunglück wurde gestern eine Doppelhaushälfte in der Hindenburgstraße schwer beschädigt. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Foto: Hanspeter Schwendemann

Zu einem Brandunglück kam es am gestrigen Dienstagvormittag in der Hindenburgstraße. Eine Doppelhaushälfte wurde massiv beschädigt und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer schnell eingedämmt und ein Übergreifen auf das Nachbarhaus verhindert werden.

Der Brand in einer Dop­pel­haus­hälf­te in der Hin­den­burg­stra­ße rief am Diens­tag­mor­gen gegen 10.15 Uhr die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr, des THW, des Rettungsdiens­tes und der Poli­zei auf den Plan. Eine Bewoh­ne­rin wähl­te den Not­ruf, nach­dem in einem Zim­mer im 1. Ober­ge­schoss ein Brand aus­brach und die­ser sich im Ober­ge­schoss aus­brei­te­te.

Bereits auf der Anfahrt wur­de auf­grund der Rauch­wol­ke durch den zustän­di­gen Zug­füh­rer der Feu­er­wehr Zell auch die Feu­er­wehr Biber­ach hin­zu alar­miert. Das Dop­pel­haus stand teil­wei­se in Flam­men. Das Feu­er hat­te sich bereits auf wei­te­re Zim­mer sowie auf das Trep­pen­haus aus­ge­wei­tet. Per­so­nen befan­den sich beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr kei­ne mehr im Gebäu­de.

Sofort wur­den zwei Atem­schutz­trupps zur Brand­be­kämp­fung ins Gebäu­de geschickt. Es wur­de ein umfas­sen­der Lösch­an­griff im Gebäu­de unter Atem­schutz durch­ge­führt. Des Wei­te­ren wur­de zur Brand­be­kämp­fung die Dach­haut über die Dreh­lei­ter geöff­net. Da sich die Dreh­lei­ter der Zel­ler Feu­er­wehr der­zeit zur 10-Jah­res-Inspek­ti­on in Ulm befin­det, wur­de die Dreh­lei­ter Gen­gen­bach ein­ge­setzt und die Dreh­lei­ter aus Hau­sach hin­zu alar­miert. Durch den umfas­sen­den Lösch­an­griff konn­te eine wei­te­re Aus­brei­tung des Feu­ers, ins­be­son­de­re auf das Nach­bar­ge­bäu­de, ver­hin­dert wer­den.

Die Woh­nung im 1. Ober­ge­schoss des Gebäu­des sowie Tei­le des Trep­pen­hau­ses sind wei­test­ge­hend aus­ge­brannt. Das Gebäu­de ist nicht mehr bewohn­bar. In der ange­bau­ten Dop­pel­haus­hälf­te sind ledig­lich leich­te Schä­den durch Rauch zu ver­zeich­nen.

Die Feu­er­wehr hat ges­tern eine wirk­lich tol­le Arbeit geleis­tet und noch grö­ße­re Schä­den ver­hin­dert. Im Ein­satz waren die Feu­er­wehr Zell mit allen Abtei­lun­gen, die Feu­er­wehr Biber­ach, die Dreh­lei­ter Gen­gen­bach sowie die Feu­er­wehr Stein­ach mit Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger. Die Dreh­lei­ter aus Hau­sach war alar­miert und wur­de nicht benö­tigt. Außer­dem waren das THW Biber­ach und die DRK-Orts­ver­ei­ne Zell und Unter-/Ober­har­mers­bach am Unglücks­ort.

Die Poli­zei infor­miert, dass die Höhe des Sach­scha­dens der­zeit noch nicht abschlie­ßend bezif­fert wer­den kön­ne, dürf­te sich jedoch im sechs­stel­li­gen Bereich bewe­gen. Auch die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che sind noch nicht abge­schlos­sen.