Pfarrer Steidel bei der Segnung: “Fahrzeug ist nicht heiliger geworden”

Flo­ri­an Stein­ach 2/74” ist der Funk­ruf­na­me des neu­en Schmuck­stücks der Feu­er­wehr Stein­ach, das im Wel­schen­steinacher Gerä­te­haus sta­tio­niert sein wird. Dahin­ter ver­birgt sich ein Gerä­te­wa­gen-Trans­port (GW-T), der sechs Ein­satz­kräf­ten Platz bie­tet und nach den Wün­schen und Vor­stel­lun­gen der Steinacher Feu­er­wehr kon­zi­piert und gebaut wur­de.

Eine Arbeits­grup­pe mit Tobi­as Him­mels­bach, Bene­dikt Meß­mer, Micha­el Moog, Bern­hard Obert, Mathi­as Obert und Trud­bert Obert hat sich inten­siv mit der Anschaf­fung beschäf­tigt. Ein Not­strom­ag­gre­gat, Licht­mast sowie Gerä­te für die Brand­be­kämp­fung und ein­fa­che tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung sind fest in den Gerä­te­räu­men ein­ge­baut. Dane­ben kön­nen über Roll­wa­gen ein­satz­spe­zi­fi­sche Gerä­te über die Hebe­büh­ne zuge­la­den wer­den.

Für Abtei­lungs­kom­man­dant Bern­hard Obert war es daher ein beson­de­res Ereig­nis, die­ses Fahr­zeug zu über­neh­men und gemein­sam mit sei­nem Stell­ver­tre­ter Tobi­as Him­mels­bach den Fahr­zeug­schlüs­sel von Bür­ger­meis­ter Frank Edel­mann über­reicht zu bekom­men.

Pfar­rer Hel­mut Stei­del hat­te zuvor das Fahr­zeug geseg­net. Er beton­te dabei, dass es dadurch kei­nes­wegs hei­li­ger wer­de. Viel­mehr gel­te die Seg­nung den Leu­ten, die damit umge­hen. Er wünsch­te den Ein­satz­kräf­ten, dass sie Ein­sät­ze immer kör­per­lich und see­lisch gesund über­ste­hen. Nach­dem Obert den lan­gen Weg der Beschaf­fung erläu­tert hat­te, rich­te­te Bür­ger­meis­ter Edel­mann sei­nen Dank an die sechs­köp­fi­ge Arbeits­grup­pe und deren Part­ne­rin­nen, die ins­ge­samt meh­re­re Wochen ihrer Frei­zeit in die Ent­wick­lung des Fahr­zeugs inves­tiert hat­ten. Er sieht in dem Fahr­zeug “kein rotes Spiel­zeug, son­dern die Grund­la­ge für eine gute Einsatzbereitschaft.“Auch Kreis­brand­meis­ter Bern­hard Frei beglück­wünsch­te die Kame­ra­den zum neu­en Fahr­zeug. Er appel­lier­te zu einem pfleg­li­chen Umgang und regel­mä­ßi­gen Übun­gen.